Was ist Infrarot?

Thermografie und Infrarotlicht

In der Infrarot-Thermografie wird mit einer Wärmebild-Infrarotkamera die von einem Objekt abgestrahlte Wärmeenergie gemessen. Wärme- oder Infrarotenergie zählt zum unsichtbaren Lichtspektrum, da die Wellenlänge zu lang ist, um vom menschlichen Auge erkannt zu werden. Im Gegensatz zu sichtbarem Licht strahlt in der Infrarotwelt jedes Objekt mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt von -273.15°C Wärme ab. Selbst sehr kalte Gegenstände wie beispielsweise Eiswürfel strahlen Wärme ab.


Je höher die Temperatur eines Objekts ist, desto mehr Infrarotstrahlung wird abgegeben.

Die temperaturabhängigen Wellenlängen dieser elektromagnetischen Strahlung werden von der Infrarotkamera erkannt und mittels zugeordneten Farben visualisiert. Die so erzeugten Bilder von unsichtbarer Infrarot- oder "Wärme"-Strahlung ermöglichen so präzise, kontaktlose Temperatur-messungen. Nahezu jedes Gerät wird heiss, bevor es ausfällt, sodass Infrarotkameras extrem kosteneffektive und wertvolle Diagnosehilfsmittel für die verschiedensten Anwendungen darstellen.